Vorsicht bei Schimmelpilzbefall im Wohnraum

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Umweltbundesamt: Vorsicht bei Schimmelpilzbefall im Wohnraum

Gesundheitsgefahr bei Nichtbeseitigung/ Richtiges Lüften kann Schimmel verhindern helfen

Die winterliche Jahreszeit kann bei beheizten Wohnräumen auch ihre schönen Seiten haben. Das sollte Hausbewohner aber nicht vom täglichen Lüften abhalten. Denn falsches Lüftungsverhalten und Feuchtigkeitsschäden führen häufig zu Schimmelpilzbefall.

Draußen ist es nass und kalt. Genau die richtige Jahreszeit, um es sich zu Hause gemütlich zu machen. Heizung an, in die Decke gekuschelt, ein Buch aufgeschlagen – und schon lassen sich Herbst und Winter wunderbar ertragen. Natürlich ist das Lüften jetzt alles andere als ein Vergnügen. Eiskalte Luft strömt dann in die Wohnung – und stört für kurze Zeit das Wohlfühlklima. Doch der Luftaustausch ist unentbehrlich für Mensch und Wohnung. Ungefähr neun Liter Luftfeuchtigkeit produziert ein vierköpfiger Familienhaushalt - pro Tag. Wieder und wieder muss die Feuchtigkeit abgeführt werden, will man sich nicht mit dem Schimmelpilz einen lebenden und zum Teil gefährlichen Mikroorganismus ins Haus holen. Mindestens drei Mal täglich empfehlen Experten die Räume für 5 bis 10 Minuten stoßartig zu belüften. Dazu werden Fenster und Türen komplett geöffnet, um einen möglichst großen Luftaustausch zu erzeugen.

 

Schimmel ist kein Hinweis auf unhygienische Verhältnisse

Entgegen einem häufig anzutreffenden Irrglauben ist Schimmel keinesfalls auf unhygienische Verhältnisse zurückzuführen. Er entsteht bei falsch oder mangelhaft belüfteten Räumen (siehe oben), sehr häufig aber auch durch Baumängel, wie Feuchtigkeitsschäden und Wärmebrücken auf Grund eines Wärmedämmdefizits an den inneren Wandoberflächen. Diese Baumängel sollten daher nicht unterschätzt oder gar als Bagatelle abgetan werden. So hat ein durchfeuchteter Wandabschnitt deutlich schlechtere Dämmeigenschaften und produziert damit höhere Heizkosten. Der Allergologe und Facharzt Dr. Herbert Lichtnecker weist darauf hin, dass „Schimmelpilzbefall überall dort entsteht, wo Feuchtigkeit vorhanden ist. Alle anderen existenziell notwendigen Nährstoffe zieht sich der Pilz aus Wand oder Tapete.“ Eine Erklärung dafür, warum der Befall im Winter so blitzschnell vonstatten geht: der höhere Temperaturunterschied zwischen Raumluft und Innenoberfläche von Außenwänden kann zu Oberflächenkondensat führen (meist nicht sichtbar). Vielmehr als diese geringe Feuchtigkeit benötigt ein Schimmelpilz-Mycel nicht, um entstehen, wachsen und überleben zu können. So kommt es im Winter bei entsprechenden Bedingungen manchmal zu explosionsartigem Schimmelpilzbefall. Doch was ist zu tun, wenn sich Schimmel im Haus ausbreitet?

 

Richtiger Umgang mit Schimmel im Wohnraum

Kleinere etwa handflächengroße Stellen kann man zur Not eigenhändig mit 70-80%-igem Isopropyl-Alkohol entfernen (handelsübliche Schimmelpilzentfernungsmittel sind nicht zu empfehlen). Doch dabei ist Vorsicht geboten. Es sollten unbedingt Schutzhandschuhe, eine Schutzbrille und ein Atemschutz getragen werden. Denn bereits durch das Entfernen gibt der Pilz vermehrt die allergieauslösenden Sporen ab. Atembeschwerden, Herzrythmusstörungen und Kreislaufprobleme können die Folge sein. Das Umweltbundesamt empfiehlt deshalb ab einem Befall von mehr als einem halben Quadratmeter, unbedingt einen Fachmann zu Rate zu ziehen. „Wir schotten im Bedarfsfalle die betroffenen Räume mit Trennwänden ab“, erklärt Erwin Barowski, Experte von der Firma ISOTEC, mit der er sich seit Jahren auf die Schimmel- und Feuchtigkeitsbeseitigung spezialisiert hat. „Die Sporen sind sehr flugfähig, fürs bloße Auge unsichtbar und können sich ohne Trennwände im ganzen Wohnraum verteilen – bis ins Kinderzimmer“, erklärt Barowski. Entscheidend ist „dass die Ursache des Schimmelpilzes beseitigt wird, damit die Bewohner und der Eigentümer dauerhaft Ruhe vor dem Schaden haben“, so der ISOTEC-Fachmann. Denn ohne eine nachhaltige Einwirkung auf die Ursache, wird der Schimmelpilz zwangsläufig wieder auftreten; eine reine Beseitigung reiche in der Regel nicht. Das Unternehmen bietet daher für Wohnungseigentümer eine kostenfreie Ursachen- und Schadens-Analyse an.

 

Weitere Informationen unter www.isotec.de/b-b

 

Über ISOTEC: Daten und Fakten

ISOTEC ist spezialisiert auf die Beseitigung von Feuchtigkeits- und Schimmelschäden an Gebäuden und modernisiert diese energetisch. Über 70 Betriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz bilden insgesamt die ISOTEC-Gruppe, die seit 1990 über 60.000 Gebäude saniert hat.

Für jede Art von Feuchtigkeitsschaden bietet das ISOTEC-Konzept eine dauerhaft sichere System-Lösung. Die Bekannteste ist die ISOTEC-Paraffin-Injektion gegen aufsteigende Feuchtigkeit, bei der heißes, umweltverträgliches Spezial-Paraffin in den zuvor getrockneten Wandabschnitt injiziert wird. Die Bundesanstalt für Materialforschung und- prüfung (BAM) bestätigte diesem patentierten Isotec-Verfahren im Jahr 2004 „höchste Wirksamkeit“ gegen aufsteigende Feuchtigkeit.

Isotec-Mitarbeiter sind seit über 10 Jahren in verschiedenen WTA-Arbeitskreisen tätig und sind an der Erarbeitung diverserer WTA-Merkblätter beteiligt (WTA = Wissenschaftlichtechnische Arbeitsgemein-schaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege).

Auf www.isotec.de finden Sie über 3.000 Beispiele erfolgreicher Ge-bäudesanierungen.

Gründung 1990

ISOTEC-Fachbetriebe Über 70 in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Vorgehensweise:

Sanierung von Feuchtigkeits- und Schimmelschäden an Gebäuden. Unter anderem mittels Paraffin-Injektion, Außenabdichtung und Rissverpressung

Sanierte Gebäude:

Über 60.000 seit 1990. Darunter das Robert Schumann Haus in Bonn und das Welt-kulturerbe der Herzogin Anna-Amalia Biblio-thek in Weimar

Zusammenarbeit mit TU Wien sowie WTA (Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege)

 

 

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